Grußworte

Winfried Kretschmann

    Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg: Ich finde "nachhaltig predigen" gut, weil die Bewahrung der Schöpfung zum Grundauftrag Gottes an den Menschen gehört. Im Umgang mit ihr stehen wir buchstäblich in Verantwortung vor Gott und den Menschen – unseren Kindern und Enkeln, denen wir die Grundlagen guten Lebens nicht entziehen dürfen. Daran zu arbeiten ist Aufgabe verantwortungsvoller Politik, daran zu erinnern ist auch Aufgabe verantwortungsbereiter, eben nachhaltiger Predigt. Nachhaltig predigen heißt, bleibende Werte in Erinnerung rufen und… Weiterlesen »Winfried Kretschmann

    Dr. Gebhard Fürst

      Bischof der Diözese Rottenburg Stuttgart (2000 - 2023): Das Projekt "nachhaltig predigen" tritt für die schöpfungsfreundliche Kirche ein, für die die Diözese Rottenburg-Stuttgart seit vielen Jahren steht, unter anderem mit einer breit angelegten Klimainitiative. Verkündigung fordert eine adäquate Haltung ein, eine Realisierung der für richtig gehaltenen Verkündigungsinhalte. Das, was wir glauben, nämlich Gottes Hineinbegeben in die Verfasstheit unserer Welt und Menschlichkeit selbst, wird durch ein schöpfungsgerechtes Handeln, einen verantwortbaren Umgang mit der Welt, erst glaubwürdig.… Weiterlesen »Dr. Gebhard Fürst

      Ulrike Höfken

        2016 bis 2020 Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz: Ich finde "nachhaltig predigen gut, weil eine zukunftsfähige, nachhaltige Entwicklung letztlich in Wert-Entscheidungen begründet ist. Die Liebe und der Respekt zur Schöpfung und dem Leben sind keine naturwissenschaftlichen Kategorien. Der Weg zur Nachhaltigkeit heißt praktisch vor allem eine Veränderung unserer Lebensstile und unseres Konsums. Dies betrifft besonders die tägliche "Politik mit dem Einkaufskorb" - das Ausmaß des Fleischverzehrs, die Herkunft der Produkte,… Weiterlesen »Ulrike Höfken

        Dr. Robert Zollitsch

          bis März 2014 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und em. Erzbischof von Freiburg: Ich finde "nachhaltig predigen" gut, weil es unser Anspruch als Christen ist, so zu leben, dass man an unserem Leben unseren Glauben ablesen kann. Reden und Tun sollen übereinstimmen. Papst Benedikt hat bei seinem Besuch in Freiburg beim Gottesdienst mit hunderttausend Menschen auf dem Flugplatz bei strahlendem Sonnenschein das Gleichnis von den ungleichen Söhnen (Mt 21, 28-32) ausgelegt: Dort "ist von zwei Söhnen die… Weiterlesen »Dr. Robert Zollitsch

          Hans-Peter Repnik

             ehem. Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung: ,Nachhaltig predigen' kann einen wichtigen Beitrag zur individuellen Beantwortung der Frage leisten, was ich selbst tun kann, um zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Die ganz großen Themen der Globalisierung paralysieren die Menschen: die ungerechte Verteilung von Wohlstand und Rechtsstaatlichkeit, Klimaveränderungen und damit verbundene menschliche Schicksale berühren. Christen sind Hörer des Wortes und als Personen angesprochen, Zeugnis zu geben, wie in heiterer Gelassenheit mit den je eigenen Möglichkeiten Schöpfung… Weiterlesen »Hans-Peter Repnik

            Dr. Nikolaus Schneider

              bis Nov. 2014 Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD): Ich finde ,nachhaltig predigen' gut, weil ich es für wichtig halte, dass wir uns als Christen und Christinnen in unserem Einsatz für eine nachhaltige Entwicklung von der biblischen Botschaft leiten lassen. "Nachhaltig predigen" sensibilisiert für die gegenwärtigen globalen Krisen - die Ernährungs-, Klima- und Finanzkrisen - und sieht in ihnen große Herausforderungen für unseren Glauben. Die Auseinandersetzung mit der biblischen Botschaft hilft uns,… Weiterlesen »Dr. Nikolaus Schneider