20.o5.24 – Pfingstmontag

Überschrift

ev. Predigttext kath. 1. Lesung kath. 2. Lesung kath. Evangelium
Eph 4,(1-6)11-15(16) Apg 8, 1b.4.14-17
oder Ez 37, 1-14
Eph 1, 3a.4a.13-19a Lk 10, 21-24

Nachhaltigkeitsaspekte zu den Bibelstellen des Tages

Eph 4,4: Berufen zur Hoffnung (vgl. 1.12.18)

Wir sind zu einer Hoffnung fĂŒr diese Welt berufen. Sie grĂŒndet im Glauben an den Auferstandenen Jesus Christus. Er hat den Tod hinter sich gelassen. Er lĂ€dt uns an seiner Seite dazu ein, fĂŒr die Schöpfung, ihre Geschöpfe und ihren Lebensraum hoffnungsvoll, erneuerbar und heilsam zu leben.

Eph 4,15f: Wachstum

Paulus (oder sein*e SchĂŒler*in) benutzen das schöpferische Bild des Wachstums: Zusammenwachsen als Leib Christi, auf Christus zuwachsen, dem wahren Licht entgegen. Das heißt Kirche ist wachsende Kirche, nicht quantitativ, sondern qualitativ gemeint: lebensförderlich, grĂŒn, klimafair und lebendig.

Apg 8,15-17: Das Geschenk des Heiligen Geistes

Derselbe Geist, der ĂŒber den Chaosfluten schwebte (1. Mose 1), ist uns anvertraut. An die Stelle des Chaos-Wassers treten gesunde WasserkreislĂ€ufe. Dazu bedarf es grĂŒner KirchwĂ€lder und KirchgĂ€rten und eine ökologische Transformation der EinflusssphĂ€re der Getauften.

Ez 17,1-14: Das Wunder Neuen Lebens

Die Vision und Audtion Hesekiels fĂŒhrt ihn in ein Reich des Todes, der Verwesung und des Zerfall. Und
mich, fĂŒr immer versiegelte FlĂ€chen doch wieder zu entsiegeln und zu bepflanzen. DarĂŒberhinaus macht es mir Hoffnung auf meine Auferstehung.

Lk 10,21-24: In Jesus Christus sehen wir den Schöpfer

In Jesus Christus sehen seine Nachfolger*innen den Schöpfer: In der Art, wie ihm Wind, Wellen und die Schöpfung gehorsam sind, in der wertschĂ€tzenden Art, wie er den wilden Tieren begegnet (Mk 1,13), die gefangenen Tiere im Tempel befreit, mit seinem Opfer einfĂŒrallemal die Notwendigkeit zum Opfer beendet, die Schöpfung sieht und in seinen Bildern und Gleichnissen wahrnimmt, gleichsam der ganzen Schöpfung das Evangelium verkĂŒndigen lĂ€sst (Mk 16,15).

Gebet

»Heiliger Geist, lebendiger Atem, entzĂŒnde feurige Liebe in meinem Leben fĂŒr mich, fĂŒr meine NĂ€chsten und fĂŒr die leidende Welt. Wecke in mir neue LeidenschaL fĂŒr meinen NĂ€chsten und fĂŒr unseren Lebensraum. Verleih mir Frieden, meinem NĂ€chsten und Deiner so sehr geplagten Schöpfung.« (Aus: Klaus-Peter LĂŒdke, Ostern neu erzĂ€hlt, gehofft und gebetet, Manuela Kinzel Verlag 2023, 43)

Klaus-Peter LĂŒdke, Altensteig

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